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Zugegeben, ich bin nicht so der Teppichfan. Aber was gibt es Schöneres, als in der Nebensaison oder gar im Winter einen kuscheligen Teppich im Wohnwagen liegen zu haben? Ok. Das ein oder andere würde mir schon einfallen. Aber definitiv steht Teppich im Wohnwagen mit ganz oben auf der Liste.

Die Auswahl des Teppichs

Wer die Qual hat, hat die Wahl. Es gibt natürlich unendliche verschiedene Teppiche, die nach dem persönlichen Geschmack ausgewählt werden können. Dabei gibt es folgende Varianten:

  • Ihr nehmt Teppich in Meterware, und könnt diesen im Fachgeschäft dann ketteln lassen, damit die Ränder nicht ausfransen
  • Ihr nehmt einen Teppich mit gummierter Unterseite, das hat den Vorteil, dass er nicht ausfranst. Gerne wird hier der Teppich „Höjerup“ von IKEA genommen. Diesen gibt es allerdings nur in einem Graubraun.
  • Ihr nehmt Badeteppiche, die es in zahlreichen Farben und Größen gibt und zudem den Vorteil haben, dass sie waschbar sind. Durch die gummierte Unterseite fransen auch sie nach dem Zuschnitt nicht aus.

Ich habe mich für die letzte Variante entschieden, da ich mir eine bestimmte Farbe vorgestellt hatte, und mir die Möglichkeit, die Teppiche bei Bedarf waschen zu können, sehr gefallen hat. Ich habe mir einen bei eBay ausgesucht, da es verschiedenen Größen gibt, und ich so schauen konnte, was ich brauche, ohne zuviel Verschnitt zu haben. Zudem sind sie preislich super.

Die Schablone

Jetzt ist so ein Flur im Wohnwagen oder natürlich auch im Wohnmobil nicht unbedingt schön rechteckig, sondern hat zahlreiche Ecken und Kanten und Schrägen. Am einfachsten geht es also, wenn man sich vor dem Zuschnitt des Teppichs eine Schablone erstellt.

Hierfür habe ich einfach alte Zeitungen oder Prospekte genommen, die ich nach und nach zusammengeklebt, eingeschnitten, umgeknickt oder gefaltet habe, so dass quasi am Ende der komplette Boden bedeckt war. Ich habe das ganze auch 2x unterbrochen, so dass ich die am Ende 3 Schablonenteile hatte, die ich besser händeln konnte.

Tipp: die Heizung solltet ihr großzügig aussparen, da kann es doch sehr heiß werden. Ca. 2cm Abstand solltet ihr einhalten.

Markiert Euch am Besten auch die Oberseite, so dass ihr später genau wisst, wie rum sie gehört, und ihr nicht spiegelverkehrt arbeitet.

Der Zuschnitt

Nun muss die Schablone auf die Rückseite des Teppichs übertragen werden. Wenn ihr mehrere Teile gemacht habt, tut ihr euch natürlich viel leichter.

Achtung: da ihr jetzt den Teppich mit der Oberseite nach unten legt, muss auch die Schablone mit der Oberseite nach unten! Sonst habt ihr am Ende einen spiegelverkehrten Teppich im Wohnwagen, der dann leider nicht passt.

Schablone übertragen

Jetzt mit einem Edding o.ä. die Konturen nachzeichnen.

Nun darf geschnitten werden. Ich habe das mit einer normalen Haushaltsschere gemacht, geht aber sicher auch mit einem Teppichmesser. Dann aber bitte aufpassen, auf welchem Untergrund ihr arbeitet, nicht dass ihr in euer schönes Laminat etc. cuttert. Und bevor ihr dann den ersten Schnitt macht – lieber nochmal kontrollieren, ob die Schablone auch wirklich richtig rum liegt.

Beim schneiden ca. 0,5cm kleiner als die Schablone schneiden, denn die hochflorigen Fransen verdecken den Rand sowieso. Und ein zu großer Teppich passt auf keinen Fall. Auch kleine Unregelmäßigkeiten verzeihen diese Fransen gut.

Wenn ihr fertig seid mit dem Zuschnitt, einfach mit der Hand an den Schnittkanten rundherum zupfen, und so die losen bzw. abgeschnittenen Fransen und Fussel entfernen.

Teppich im Wohnwagen auslegen

Kuscheliger Teppich im Wohnwagen

Nun legt ihr eure Zuschnitte im Wohnwagen aus. Evtl. müsst ihr an der ein oder anderen Ecke etwas nachbessern. Hochflorige Fransen bitte an der Heizung auch etwas kürzen, so dass nichts dort anliegt.

Bei den gummierten Teppichen ist das kein Problem. Wenn ihr eure Teppiche ketteln lasst, dann schaut genau, dass alles passt, bevor ihr ihn in den Fachmarkt gebt.

Das war’s schon. Gar nicht so schwer, oder?


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