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Endlich war es soweit: wir starteten in den allerersten, richtigen Campingurlaub mit dem eigenen Wohnwagen und mit komplettem Sack und Pack ins Südsee-Camp. Ich glaube, für eine Weltreise braucht man auch nicht viel mehr.

Am Morgen nach dem Frühstück fuhren wir los. Ca. 440km warteten auf uns. Der Verkehr lief ganz gut, und ziemlich schnell merkte der fahrende Mann, dass sich der Wohnwagen so ordentlich beladen sogar viel besser fahren lässt, als ohne Gepäck, Fahrräder und Co. Er lief sehr ordentlich hinterher. Die leichte „An“spannung lies nach und wurde abgelöst von noch mehr Vorfreude.

Der Aufbau

Südsee-Camp in Deutschland
5 Sterne Campingplatz

Am Nachmittag kamen wir dann im Südsee-Camp in Wietzendorf an. Das Einchecken ging schnell und problemlos, wir mussten auch kaum warten. Den Platz wussten wir ja schon, so konnten wir direkt die 2. Einfahrt zum Campingplatz nehmen und unseren Platz im Sommerland suchen. Die Wege waren ordentlich breit und wir hatten keine Mühe, Paula zu ihrem neuen Standort zu bringen. Dieser war wirklich riesig.

Wir kuppelten Paula ab und nun durfte der Mover sein Können zeigen. Kurz den Sonnenstand gecheckt und beraten, wie wir Wohnwagen und Vorzelt stellen wollen, und schon gings los. Langsam und gemächlich. Aber perfekt auf die angedachte Position. Schnell die Stützen rausgekurbelt, den Wohnwagen einigermaßen ausgerichtet… „ich bin ganz sicher, dass ich die Wasserwaage eingepackt habe“… und dann kam das Vorzelt dran

Man muss dazu sagen, dass wir das Vorzelt das erste Mal aufgebaut haben. Und dass wir das erste Mal überhaupt ein Vorzelt aufgebaut haben. Die Angst, sich vor den anderen Campern zu blamieren, war natürlich schon ein klitzekleines bisschen vorhanden. Auch wenn es immer heißt, Camper sind hilfsbereit und so, so will man doch möglichst nicht den Eindruck eines Anfängers hinterlassen 😎 Da wir ein Luftzelt haben, waren wir aber doch recht zuversichtlich, und Dank unzähliger Youtube-Videos war der Mann zumindest in der Theorie ein Profi. Und was soll ich sagen, auch die Praxis hat, wie ich finde, für das erste Mal super funktioniert. Aber seht selbst:

Schnell war unser Luftvorzelt aufgebaut 🙂

Noch schnell den Teppich ausgelegt, Stühle und Tisch aufgestellt, Grill aufgebaut, Strom angeschlossen, und … Deko aufgehängt. Nur ein bisschen Deko. Ein paar Lichter. Eine Wimpelkette. Und so. Man will es ja schließlich heimelig haben.

Luftvorzelt schnell aufgebaut
Luftvorzelt Dorema

Knapp 2 Stunden hat der Aufbau gedauert. Ich finde, das ist ein super Schnitt.  Es war schließlich das erste Mal. Keine Ahnung, ob man da irgendwann schneller wird, aber ich fand das nicht schlimm, denn es macht ja auch Spaß. Und gehört irgendwie dazu. Und jetzt? Ab auf die Fahrräder und den Campingplatz erkunden 😊

Der erste Eindruck vom Südsee-Camp

Ohne Fahrräder auf den Campingplatz? Kann man machen – man muss sich aber im Südsee-Camp bewusst sein, dass man dann ordentliche Strecken zu Fuß zurücklegt. Der Campingplatz ist riesig. Aber das ist gar nicht schlimm. Er ist in ganz viele Bereich unterteilt, die schöne Namen haben wie Sommerland, Pilzwiese, Tannengrund, Oase oder Seeeck. Und jeder Bereich hat seinen eigenen Charme, und seine eigenen Bewohner. Familien mit kleineren Kindern fühlen sich zum Beispiel im Wrogewald oder Märchenwald sehr wohl, sehr nahe am Südsee und der Kinder-Badebucht gelegen. Wer es eher ruhiger mag, etwas abseits vom Trubel, den zieht es eher ins Sommerland. Es gibt Bereiche mit und Bereiche ohne Hund. Und es gibt Bereiche mit WLan und ohne WLan 😉 Man kann auch einen Wohnwagen mieten, und auch Mobilhomes und Ferienhäuser gibt es. Die bunten Ferienhäuser sind im Bereich Sommarby – das ist tatsächlich ein kleines bisschen Schweden-Flair auf dem Campingplatz. Hier findet auf jeden Fall jeder einen schönen Platz, ganz nach seinen persönlichen Vorlieben. Wir haben im Sommerland gewohnt, das fand ich prima, denn ich bin nicht so der Fan von riesigen, überfüllten Plätzen, und man hat dort gar nicht das Gefühl – wir waren aber schnell im Action-Bereich, wenn wir wollten.

Langeweile? Hier sicherlich nicht.

Denn Action gab es jede Menge: allem voran natürlich das Südsee-Badeparadies, ein Schwimmbad mit Wellenbad und Wildwasserrutsche, die Südsee mit Kinder-Badebucht, Mini-Golf sowie recht neu das Dschungel-Minigolf, Reiterhof, Kletterwald, Bogenschießanlage, Tennisplätze, Fussballplatz, Fahrrad-Crossbahn, Trampoline, jede Menge Spielplätze und bestimmt hab ich noch einiges vergessen. Außerdem bietet das Animations-Team den ganzen Tag Programm für Klein und Groß, sei es kreativ, sei es sportlich, und auch die Kirche unterwegs veranstaltet immer etwas für die Kinder. Und sogar Ausflüge nach Hamburg zum Musical oder Fischmarkt werden vom hauseigenen Reisebüro mit den eigenen Reisebussen angeboten und durchgeführt.

Für die kulinarischen Genüsse gibt es einige Restaurants, die unterschiedliche Ausrichtungen haben – ob eher Fast-Food , Gerichte und Frühstückbrunch, Cocktails oder eher gemütlich Kaffee trinken. Alles ist möglich. Sehr zu empfehlen ist übrigens der Fischwagen neben den Trampolins – dort kann man zu bestimmten Zeiten frischen Fisch kaufen oder auch Backfischbrötchen, Fischbrötchen etc. Superlecker!

Auch das Umfeld des Campingplatzes bietet so einiges. Die Nähe zu Hamburg ist das Eine, aber die Lüneburger Heide bietet noch so viel mehr: Heidschnucken kucken, mit dem Fahrrad die Gegend erkunden, einen Tag im Heidepark in Soltau oder dem Serengeti Park verbringen, oder Shopping im Designer Outlet Soltau. Und das sind nur einige Möglichkeiten.

Alles ordentlich oder was?

Sanitärräume in Südsee-Camp
Waschräume am Campingplatz

Man sieht schon gleich, dass das Südsee-Camp eine 5*-Anlage ist. Es ist sehr sauber und ordentlich, die Sanitärhäuser sind top, super instand, zahlreich vorhanden und werden mehrmals täglich gereinigt. Es gibt ein Hunde-Bad, und auch einen Automaten zum Entleeren der Camping-Toilette (suuuuuper Sache!). Hier gibt es wirklich nichts zu bemängeln.

Ordentlich versorgt ist man auch, denn der kleine Supermarkt auf dem Campingplatz bietet alles, was man so fürs normale Überleben braucht. Die Preise sind dort auch ganz vernünftig. Gut, den Großeinkauf für die ganze Woche sollte man doch im nächsten Ort erledigen, aber für Kleinigkeiten oder ein frisches Brot etc. ist der Supermarkt super. Morgens gibt’s dort auch frische Brötchen. Und im Shop über der Rezeption finden sich Souvenirs, eine kleine Auswahl an Klamotten und Badesachen sowie ein bisschen Spielzeug.

Südsee-Camp: Prädikat empfehlenswert

Wir haben wieder gebucht. Direkt vor Ort. Für nächstes Jahr Ostern. Mehr Ausdruck kann man einer Empfehlung nicht verleihen 👌

Erwähnenswert ist übrigens auch, dass das Südsee-Camp zu den Leading Camps gehört. Und mit der DCC-Karte haben wir nochmal 10% auf den Personenpreis bekommen. Möglicherweise gibt es noch weitere Rabatte mit anderen Karten, dies müsste allerdings selbst recherchiert werden.

Fazit:

Absolut verdient ein 5*-Campingplatz. Es ist preislich je nach Saison nicht unbedingt ein Schnäppchen, aber man bekommt unglaublich viel geboten dafür. Wenn man das auch nutzt, hat sich der Preis sehr schnell relativiert. Manche Angebote, wie Reitstunden oder Kletterwald z.B. kosten extra, aber das ist zu verschmerzen.

Auch von uns gibt es für das Südsee-Camp 5 Sterne ★ ★ ★ ★ ★

Südsee-Camp Deutschland
Campingplatz mit Südseefeeling

Gesamteindruck vom Südsee-Camp

Sauberkeit ★ ★ ★ ★ ★

Angebote ★ ★ ★ ★ ★

Sanitär ★ ★ ★ ★ ☆

Preis/Leistung ★ ★ ★ ★ ★

Familiengeeignet ★ ★ ★ ★ ★

Umgebung ★ ★ ★ ★ ★

Disclaimer: Dieser Bericht spiegelt unsere persönliche, authentische Meinung wider und erhebt keinen Anspruch auf Richtigkeit, auch wenn wir selbstverständlich um die Richtigkeit aller Inhalte bemüht sind.

2 thoughts on “Jungfernfahrt ins Südsee-Camp*****

  1. Ein sehr schöner Bericht. Ich finde eure Seite prima und bin immer wieder auf der Suche nach genau solchen Erfahrungs-und Reiseberichten. Das macht einfach Spaß und man erkennt sich in einigen Situationen wieder 🙂 .
    Wünsche euch weiterhin tolle Reisen und Erlebnisse. Macht weiter so.

    Wenn ihr Lust habt, schaut doch auch einmal bei unserem Blog vorbei:
    http://einwohnwagenmeinefamilieundich.blogspot.com/

    Liebe Grüße

    Jörg von den Drei Wölfen

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