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Es sollte also eine Rangierhilfe her.  Also ein Mover für den Wohnwagen. Seit Wochen schon hat der Herr des Hauses gegooglet, was das Zeug hielt, verglichen, unzählige Videos über Selbsteinbau angesehen, sich für einen entschieden, wieder etwas gelesen, Modell verworfen, neues gesucht. Ihr kennt das Spiel. Ist ja auch eine schwere Entscheidung und ordentlich Geld, das man da ausgibt.

Welcher Mover für den Wohnwagen?

Für was haben wir uns dann letztendlich entschieden? Es wurde ein AL-KO Ranger. Warum? Weil wir ein AL-KO Chassis haben, und somit keine Adapter-Platten gebraucht haben. Weil der preislich für uns super lag. Und weil er spritzwassergeschützt ist, und wir ihn so hinter die Achse anbringen konnten, da es für uns bzgl. des Gewichts besser war. Wir haben uns übrigens bewusst beim Mover für die halbautomatische Variante entschieden, da für uns die Preisdifferenz für das bisschen Kurbeln nicht gerechtfertigt erschien.

Der Einbau

Am Dienstag war es dann soweit. Mit dem Gefühl „ich bin vorbereitet, hab genug gelesen/angeschaut und kann den Einbau im Schlaf“ ging es in die Halle. Wir hatten Glück und konnten auf eine Grube – das ist Gold wert, und mit sehr viel Komfort verbunden gegen den liegenden Bodeneinbau. Morgens um 8.30 Uhr gings los. Zuerst wurde alles ausgepackt und griffbereit gelegt. Die Mechanik war tatsächlich ganz fix angebaut. Das ist wirklich keine Hexerei. Nach 1,5 Stunden war alles montiert.

Mover selbst eingebaut
Wichtig: Leerrohreinführung in den Wohnwagen gut abdichten

Nun ging es an die Elektrik. Die Elektrokabel wurden im Flexrohr an dem Verbindungsrohr mit Kabelbindern befestigt, nach vorne gelegt und dort ein Loch nach oben gebohrt, wo dann direkt auch das Steuergerät positioniert ist. Es sollte der direkte Weg gewählt werden. Die Durchführung durch den Boden haben wir mit Sikaflex abgedichtet.

Steuergerät Mover
Steuergerät in der Nähe der Gelbatterie

Unser Steuergerät ist im Bug unter dem französischen Bett montiert. Dort ist auch bereits die Gelbatterie angebracht. Nachdem hier für das Steuergerät des Movers ein geeigneter Platz gefunden war, wurden die Kabel nach der Anleitung verklemmt und die Stromversorgung hergestellt.

Selbsteinbau Mover
Leicht zugänglicher Hauptschalter

Für den Hauptschalter haben wir direkt links neben der Ladeklappe eine kleine Halterung gebaut. So kann beim Bedienen die Klappe einfach offen bleiben, und der Schalter ist jederzeit frei zugänglich. Das sollte er auch sein, damit man den Mover immer abschalten kann, falls etwas ist. Das alles hat insgesamt nochmal 3 Stunden gebraucht.

Alles, in allem, mit ein wenig Geschick und vielleicht noch einer unterstützenden Person ist der Selbsteinbau ohne Probleme zu meistern.

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